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Die MARKETING LIFE Kolumne in der absatzwirtschaft...
Vögel und Männer haben einiges gemeinsam, zum Beispiel das Werben mit ihrem Handicap.
Die Natur ist faszinierend und rätselhaft. Pfauen schleppen mühsam prächtige, aber völlig nutzlose Schwanzfedern mit sich herum, die sie im normalen Tagesablauf behindern und unglaubliche Stoffwechselreserven benötigen. Was will uns die Evolution damit sagen? Zeichnen sich die Sieger im darwinistischen Fitnessrennen nicht dadurch aus, dass sie mit ihren Ressourcen möglichst effizient umgehen? Der Pfau sieht das offenbar ganz anders. ...
Warteschlangen gehören zum Supermarkt dazu wie die Lebensmittel selbst – aber warum?
Früher gab es Supermarktkassen, bei denen die Kassiererinnen den Preis für jedes Produkt noch selbst eintippen mussten. Das Unternehmen Aldi war der beste Beweis, dass das ziemlich f lott gehen konnte. Und zwar so schnell, dass es fast schon wieder verdächtig war: Vermutlich hämmerten die Aldi- Kassiererinnen – egal welche Produkte man auf dem Band liegen hatte – vollkommen willkürliche Beträge in die Kasse. ...
Kundenzufriedenheit zu erzeugen scheint eine Kunst zu sein. Dabei würde der Blick auf das Wesentliche wahrscheinlich sehr helfen.
Ich bin beruf lich etwa 200 Tage im Jahr unterwegs. Im Allgemeinen fühle ich mich recht wohl dabei. Dennoch gäbe es Verbesserungen, die meine Zufriedenheit ins Unermessliche steigern würden. Zum Beispiel möchte ich in meinem Hotelzimmer nicht von einem Fernseher mit „Guten Tag Herr Everths“ begrüßt werden. ...
Müssen wir erst ganz arm werden, um Reiche für die Gesellschaft schätzen zu lernen? Es scheint fast so.
Lange Zeit war es ein Problem, dass die Mehrheit unserer Gesellschaft zu arm war. Heute fürchten sich viele davor, dass einige Menschen zu reich werden könnten. Aber sind wohlhabende Menschen wirklich furchteinf lößender als arme? Ich finde, bis auf Typen wie Ernst August Prinz von Hannover eigentlich nicht. ...
Krisen, Krankheiten und Kriege haben durchaus ihre positiven Seiten. Immerhin schaffen sie viel Platz für Neues.
Angeblich geht am 21. Dezember 2012 die Welt unter. Das würde der FDP so passen. Seit es menschliches Leben gibt, ist die drohende Apokalypse ein Dauerbrenner. Dabei vergessen wir, dass eine Vielzahl von Katastrophen unser Leben überhaupt erst ermöglicht hat. Ohne eine Supernova-Explosion gäbe es keine chemischen Elemente, aus denen wir alle bestehen. ...